Aktuell noch vereinzelt Aufnahme zur Gruppentherapie möglich, nach vorheriger Klärung des Bedarfs und der


Passung zur Gruppe( Alter, Störungsbild, Dynamik) in der Psychotherapeutischen Sprechstunde!


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Gruppentherapie

Gruppentherapie 

"Gemeinsam wachsen, heilen & stark werden" 

Gruppentherapie


Unsere Gruppenbehandlung richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die unter verschiedenen psychischen Belastungen leiden, darunter:
• Soziale Ängste (z. B. Angst vor anderen Menschen, Schüchternheit, Ausgrenzungsängste, Mobbing)
• Selbstwertprobleme (z. B. Selbstzweifel, geringes Selbstwertgefühl, Gefühl der Wertlosigkeit)
• Angststörungen (z. B. Panikattacken, Versagensängste, Leistungsängste, Trennungsängste, Verlustängste)
• Depressive Verstimmungen (z. B. Traurigkeit, Antriebslosigkeit, Hoffnungslosigkeit)
• Probleme mit Selbstregulation und Selbstberuhigung (z. B. starke emotionale Schwankungen, Wut, innere Unruhe)
• Probleme durch belastende Erfahrungen und Erlebnisse (z. B. Trennung der Eltern, Verluste, Mobbing, belastende Beziehungen)
Die Gruppe bietet einen geschützten Raum, in dem die Teilnehmenden ihre Sorgen teilen, sich gegenseitig unterstützen und neue Lösungswege erarbeiten können. Das Erleben von Gemeinschaft und das Verständnis anderer mit ähnlichen Herausforderungen kann bereits eine große Entlastung sein. Eine Gruppensitzung folgt in der Regel einem festen Ablauf, um Sicherheit und Orientierung zu geben. Sie beginnt mit einer kurzen Begrüßung und einer Befindlichkeitsrunde, in der die Teilnehmenden sich auf die Sitzung einstimmen können. Danach folgt ein thematischer Einstieg oder eine Übung, die den Zugang zu Gefühlen und Gedanken erleichtert. Anschließend werden zentrale Themen wie Angstbewältigung, Selbstwertstärkung oder biografische Reflexion bearbeitet. Der Austausch in der Gruppe ermöglicht es, Erfahrungen zu teilen, neue Perspektiven zu gewinnen und therapeutische Methoden anzuwenden. Zum Abschluss reflektieren die Teilnehmenden die Sitzung und überlegen, welche Erkenntnisse sie in den Alltag mitnehmen können.

"Die Menschen, denen wir eine Stütze sind, die geben uns den Halt im Leben." 
      Marie von Ebner-Eschenbach 

Ein zentrales Ziel der Gruppenbehandlung ist die Stärkung des Selbstwertgefühls und der Selbstakzeptanz. Die Teilnehmenden lernen, ihre eigenen Stärken und Fähigkeiten zu erkennen, ein positives Selbstbild zu entwickeln und negative Gedanken über sich selbst zu hinterfragen. Gleichzeitig werden Strategien vermittelt, um soziale Unsicherheiten zu überwinden, Leistungs- und Versagensängste zu bewältigen und Techniken zur Selbstberuhigung zu erlernen. Viele Kinder und Jugendliche haben Schwierigkeiten, ihre Emotionen zu erkennen oder zu steuern. In der Gruppe lernen sie, Gefühle bewusst wahrzunehmen, anzunehmen und gesund damit umzugehen.
Da einige Probleme ihre Wurzeln in vergangenen Erfahrungen haben, setzt die Therapie auch an biografischen Erlebnissen an. Unbewusste Konflikte, tief verankerte Glaubenssätze und belastende Erlebnisse aus der Kindheit oder Jugend können erkannt und bearbeitet werden. Dadurch wird nicht nur das Verständnis für sich selbst vertieft, sondern auch die Möglichkeit geschaffen, alte Muster zu durchbrechen und neue Wege zu finden. Zudem unterstützt die Gruppenbehandlung die Entwicklung sozialer Kompetenzen und Beziehungsfähigkeit. Viele Kinder und Jugendliche erleben Schwierigkeiten im sozialen Miteinander, sei es durch Schüchternheit, Angst vor Ablehnung oder mangelndes Vertrauen. Die Gruppe bietet einen  
Gruppentherapie
Jeder Schritt zählt & keiner geht ihn allein
Die Gruppe bietet einen sicheren Rahmen, um Kommunikation zu üben, Vertrauen aufzubauen und gesunde Beziehungen zu gestalten.
Ein wichtiger Bestandteil der Behandlung ist die Förderung von Selbstfürsorge und Selbstliebe. Die Teilnehmenden lernen, sich selbst mit Wertschätzung und Mitgefühl zu begegnen, ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und für ihr Wohlbefinden zu sorgen. Dabei kommen tiefenpsychologisch fundierte Methoden zum Einsatz. Zu Beginn steht das Klären und Wahrnehmen von Gefühlen, um eine bewusste Auseinandersetzung mit Emotionen zu ermöglichen. Anschließend werden Strategien entwickelt, um schwierige Gefühle nicht zu verdrängen, sondern sie anzunehmen und zu verstehen. In einem geschützten Rahmen werden belastende Themen besprochen, um Ängste zu überwinden und neue Sichtweisen zu entwickeln.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Biografiearbeit und der Bearbeitung negativer Glaubenssätze. Frühe Erfahrungen prägen das Selbstbild und das Verhalten. Durch Reflexion und therapeutische Methoden können alte Denkmuster erkannt und verändert werden. Zudem lernen die Teilnehmenden Methoden zur Selbstregulation kennen, um mit belastenden Emotionen besser umzugehen und in schwierigen Situationen Ruhe zu bewahren. Die Förderung von Selbstfürsorge, Selbstliebe und Selbstwertstärkung bildet eine wichtige Grundlage für langfristige persönliche Entwicklung und emotionale Stabilität.

Verstehen und verstanden werden

Die Gruppe selbst ist ein bedeutender Wirkfaktor der Therapie. Viele Kinder und Jugendliche fühlen sich mit ihren Problemen allein. In der Gruppe erleben sie, dass andere ähnliche Herausforderungen haben, was das Gefühl der Isolation verringert. Der Austausch gibt nicht nur Halt, sondern stärkt auch das Gefühl der Zugehörigkeit. Gemeinsam werden Erfolge gefeiert, Rückschläge aufgefangen und neue Perspektiven eröffnet. Dennoch fühlen sich nicht alle Teilnehmenden von Anfang an wohl in der Gruppe. Manche haben Angst, sich zu öffnen oder fühlen sich unsicher. Hierbei gilt: Niemand wird gezwungen, etwas zu erzählen, wenn er oder sie noch nicht bereit ist. Die Gruppe ist ein geschützter Raum, in dem Respekt und Wertschätzung oberste Priorität haben. Schwierigkeiten, Schüchternheit oder Unsicherheiten werden gemeinsam thematisiert und als Teil des therapeutischen Prozesses betrachtet.

Struktur und Ablauf der Gruppentherapie
Eine Gruppensitzung folgt in der Regel einem festen Ablauf, um Sicherheit und Orientierung zu geben. Ein typischer Ablauf könnte wie folgt aussehen:
• Begrüßung und Ankommen (kurze Befindlichkeitsrunde)
• Thematischer Einstieg oder Übung (Reflexion, Achtsamkeitsübung, Austausch)
• Bearbeitung eines bestimmten Themas (z. B. Angstbewältigung, Selbstwertstärkung, biografische Reflexion)
• Abschlussrunde und Ausblick



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